Ökogarten/Gartenaktivitäten 2015

Aus Projekthaus Döbeln
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Inhaltsverzeichnis

März

Vorsaat Tomate "Matina"

  • Basisinformation: ab Mitte März im Zimmer oder warmen Frühbeet/Gewächshaus; Auspflanzung ab Mitte Mai[1]
    • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden und viel Feuchtigkeit, Licht und Wärme
    • frühe, platzfeste Freilandtomate; laub kartoffelblättrig; besonders aromatischer Geschmack
    • Keimtemperatur mindestens 24 °C; frostempfindlich
  • Aktivitäten:
    • am 7. März 2015 in 40 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
    • am 8. März 2015 in 31 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
    • am 16. März 2015 sind in fünfzehn Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen
    • am 23. März 2015 sind in 34 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen; zwei Töpfe pikiert, da mehrere Pflänzchen aus zusammengeklebten Samen kamen -> drei pikierte Pflänzchen in noch leere Töpfe gesetzt (wo bisher noch nichts kam - diese drei wurden in der angegebenen Zahl noch nicht berücksichtigt)
    • am 29. März 2015 sind in 44 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen

Vorsaat Kohlrabi "Blauer Speck"

  • Basisinformation: April bis Juni; Abstände 30 x 25 cm[1]
    • vorzügliche Spätsorte mit großen, runden dunkelblauen, zarten Knollen
    • im Einschlag haltbar bis zum Frühjahr
    • Vorkultur ab März in Torfquelltöpfe, Saatschaalen oder Frühbeet; ab April-Juni ins Freiland säen
    • regelmäßig lockern und wäßern
    • Ernte Juli-September
    • Bodenansprüche: humusreicher, mittelschwerer, feuchter Boden in sonniger Lage
    • Kohlrabi wird tief gepflanzt, d.h. tiefer als die Setzlinge vorher standen; die Wurzeln nie umbiegen; zur Ernteverfrühung und gegen die Kohlfliege mit Frühbeet-Vlies abdecken
  • Aktivitäten:
    • am 8. März 2015 in 13 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
    • am 9. März 2015 in 24 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
    • am 16. März 2015 sind in neun Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen
    • am 23. März 2015 sind in 20 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen
    • am 29. März 2015 sind in 23 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen; Nachsaat in 41 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe (Töpfchen, in denen weder Tomate noch Kohlrabi angegangen war) mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt

Vorsaat Weißkohl "Amager kurzstrunkig"

  • Basisinformation: März bis April möglich; als Freisaat April bis Mai; Auspflanzen April bis Mai; Abstände 50 x 50 cm; Ernte September bis Oktober[1]
    • Bodenansprüche: nährstoffreicher, humoser und feuchter Gartenboden; reichlich Bewässerung und mehrmalige Düngung erforderlich; sonniger Standort
    • ca. 120 Pflanzen; mittelspäte, sehr ertragreiche Qualitätssorte mit mittelgroßen, plattrunden, festen Köpfen
    • bis Dezember lagerfähig
  • Aktivitäten:
    • am 29. März 2015 in 70 mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; ins Gewächshaus gestellt

Wassertank angeschlossen

  • Wassertank an der Südseite des Hausdaches angeklemmt; der für die Nordseite ist noch nicht angeschlossen, weil die dazu gehörenden Rohrteile nicht auffindbar sind


April

Vorkeimung Kartoffeln

  • Aktivitäten:
    • zum Vorkeimen in vier Kisten in hellem Kellergang ausgelegt; allesamt Speisekartoffeln, die bereits mehr oder weniger aktiv am Keimen waren
    • sollen bis zum Kartoffellegen im Mai hier bleiben
    • erstes Beet zwischen Gewächshaus und Zaun umgegraben & Wurzeln problematischer Wildpflanzen (Brennesseln, Disteln) entfernt, Furchen angelegt, eine Kiste Kartoffeln eingesetzt, mit Erde bedeckt und angehäuft, so dass beidseits der Kartoffelzeilen neue Furchen entstehen; vereinzelte Ringelblumensamen in die Kartoffelzeilen gesetzt; gegossen; Kartoffelhügel locker mit Stroh gemulcht

Fortsetzung Tomate "Matina"

  • ein Keimling ist wieder eingegangen und wurde am 7. April durch einen pikierten Kohlrabi-Keimling ersetzt
  • am 18. April 2015 sind in 44 Töpfen Pflanzen am Wachsen; zur Stabilisierung an einen Stab im Topf gebunden
  • am 25. April 2015 zehn Pflanzen weggegeben; 2 Cocktailtomaten erhalten

Fortsetzung Kohlrabi "Blauer Speck"

  • am 7. April 2015 sind in 17 Töpfen der nachgesäten Kohlrabis Keimlinge zu sehen; einer davon enthält zwei Pflänzchen, eines davon wird pikiert und in einen Topf mit einem eingegangenen Tomatenkeimling gesetzt
  • am 18. April 2015 sind insgesamt nur noch in 24 Töpfen Keimlinge, die anderen sind eingegangen, obwohl es weder zu nass noch zu trocken war; in 40 Töpfen nochmal nachgesät

Fortsetzung Weißkohl "Amager kurzstrunkig"

  • am 16. April 2015 erste kleine Pflänzchen in einzelnen Töpfen sichtbar; zuvor war es vermutlich zu kalt, weil es einen Witterungswechsel mit kalten, wolkigen und stürmigen Tagen gab, wo es im Gartenhäuschen vermutlich nicht warm wurde

Pflanzung Stachelbeere "Hinnomäki"

  • Basisinformation: rote Früchte, Ernte im Juli[1]
    • Bodenansprüche: sonnige bis halbschattige Lage
  • Aktivitäten:
    • am 16. April 2015 2 Stämmchen nahe der schon vorhandenen 2014 gesetzten weißen Stachelbeere (sonniger bis halbschattiger Standort, Blüte im Mai, Ernte im August/September)[1] eingepflanzt; Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; Pflanzloch mit Pflanzerde angefüllt; zuletzt gegossen

Pflanzung Flieder "Fairy Dust"

  • Basisinformation: weiße Blüte im Mai/Juni und September[1]
    • Bodenansprüche: sonnige bis halbschattige Lage
  • Aktivitäten:
    • am 16. April 2015 2 Sträucher zur Abgrenzung des Stellplatzes zur Kirsche hin eingepflanzt; Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; Pflanzloch mit Pflanzerde angefüllt; zuletzt gegossen
    • am 25. Mai 2015 sind beide Sträucher teils verblüht, teils noch vor der Blüte

Pflanzung Flieder "Flamingo"

  • Basisinformation: violette Blüte im Mai[1]
    • Bodenansprüche: sonnige bis halbschattige Lage
    • Blüte: gefüllt, rosa, duftend
  • Aktivitäten:
    • am 16. April 2015 2 Sträucher zur Abgrenzung des Stellplatzes zur Kirsche hin eingepflanzt; Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; Pflanzloch mit Pflanzerde angefüllt; zuletzt gegossen

Pflanzung Kulturheidelbeere "Northland"

  • Basisinformation: Fruchtreife im Juli[1]
    • Reifezeit: mittel (7 M.)
    • hellblaue, frisch säuerliche mittelgroße Früchte; groß, in Trauben, markig, süß aromatisch; eignen sich zur Verarbeitung
    • Pflanzanleitung:
      1. Pflanzware nach dem Kauf bis zum Einsetzen versorgen (wässern)
      2. Pflanzloch 2-3 mal so groß wie Topfballen oder Wurzelwerk ausheben
      3. Pflanzlochgrund lockern, mit feuchtem Torf oder Humus mischen
      4. beschädigte und zu lange Wurzeln zurückschneiden
      5. beim Einsetzen Pflanze gut rütteln, damit keine Hohlräume entstehen
      6. gut durchdringend wässern
  • Aktivitäten:
    • am 17. April 2015 2 Sträucher unterhalb der schon vorhandenen 2014 gepflanzten Blaubeeren ("Ozarkblue": volle Sonne, ) gesetzt; - Halbschatten; 150 cm Wuchshöhe; Blüte im Mai; essbare Früchte im Juni-September)[1] Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; nach Einsetzen mit etwas nadellaubhaltiger Erde über die Pflanzstelle gegeben; zuletzt gegossen

Aussaat Kornblume

  • Basisinformation: März bis April; Blüte Juni bis September[1]
    • Bodenansprüche: sonniger Standort
    • Reihenabstand: 30 cm, auf 20 cm vereinzeln oder breitwürfig, Saattiefe 0,5 - 1 cm
  • Aktivitäten:
    • am 18. April 2015 in drei Blumenkästen mit Anzuchterde je zwei Zeilen ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; ins Gartenhaus gestellt; sollen später auf die Fensterbänke vom Gartenhaus

Aussaat Studentenblume

  • Basisinformation: März bis April[1]
    • dunkelorange; 20-25 cm; einjährige Sommerblume für fast jeden Standort; gedeiht auch im Schatten großer Bäume, in Halbschatten oder voller Sonne
    • zur Füllung und Bodendeckung von Rabatten, traditionell auch als Grabbepflanzung
    • die Blüten sind locker gefüllt und riechen sehr intensiv, deshalb als Schnittblume meist gemieden
    • breitwürfig oder in Reihen, später vereinzeln oder sofort einzeln in kleine Töpfe, Saattiefe 1-2 cm; ab Mai in Reihen oder lockeren Gruppen auspflanzen
  • Aktivitäten:
    • am 18. April 2015 in kleine Töpfe mit Anzuchterde mit je einem Pflanzloch mehrere Samen ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; ins Gartenhaus gestellt; sollen später in die Rabatten an der Straße

Aussaat Sonnenblume

  • Basisinformation:
    • eigenes Saatgut aus dem Jahr 2012
  • Aktivitäten:
    • am 18. April 2015 Fläche zwischen Flieder und Forsythie hinterm Haus vorbereitet, Pflanzlöcher in Reihen versetzt und jeweils ein Samenkorn versenkt; Löcher geschlossen, Erde angedrückt und gewässert

Vorsaat Porree "Avano"

  • Basisinformation: März bis April im Freien; Auspflanzung Mai bis Juni; Abstände 40 x 15 cm; Ernte Dezember Mitte Mai[1]
    • kräftiges, blaugrünes Blatt und mittellange, dicke, weiße Schäfte; durch sehr gute Frosthärte zur Überwinterung auf dem Beet geeignet
    • zur Freilandanzucht Aussaat in Reihen (Tüteninhalt auf ca. 2 m Länge verteilen), gut andrücken und feucht halten; nach ca. 12 Wochen, wenn die Pflanzen fast bleistiftstark sind, erfolgt die Pflanzung in Furchen auf gut gedüngtem Boden
    • durch Anhäufeln erhält man längere Schäfte mit einem höheren Weißanteil; Anzucht im Haus in Töpfen oder Kisten am hellen Fensterplatz ist möglich
  • Aktivitäten:
    • am 18. April 2015 in drei Blumenkästen mit Anzuchterde je zwei Zeilen ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf Fensterbänke an der Südseite des Hauses gestellt

Aussaat Schnittlauch

  • Basisinformation: März bis Mitte Juli; Abstände 30 x 15 cm; Ernte von April bis Oktober[1]
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • in Kombination mit anderen Lauchpflanzen, z.B. Porree und Zwiebeln
    • mehrjährig; ca. 30 cm hohe Pflanze; würzig, mit mittelstarken straffen Halmen; Schnittlauch ist reich an Vitamin C und Carotin; blüht in rosarot - lila Scheindolden, die auch essbar sind
    • ca. 2 m²; zum Treiben im Winter geeignet; Aussaattiefe 2-2,5 cm; bei Reihensaat können pro Reihe ca. 200-300 Samen ausgebracht werden; bei Aussaat in Töpfen sollten pro Topf mindestens 30 Samen ausgesät werden
    • Schnittlauchsaatgut besitzt nur im ersten Jahr hohe Keimfähigkeit
  • Aktivitäten:
    • am 18. April 2015 in die Häfte eines Blumenkastens (andere Hälfte: Petersilie) mit Anzuchterde breifwürfig ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf eine Fensterbank an der Südseite des Hauses gestellt

Aussaat Petersilie "Mooskrause 2"

  • Basisinformation: März bis Juli; Abstände 10 x 25 cm; Ernte Mai bis November[1]
    • Bodenansprüche: mittelschwerer, humusreicher, tiefgründiger Boden; mag mäßige Temperaturen und eine hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit
    • zwei- bis mehrjährige Kultur; Mooskrause zeichnet sich durch mittel- bis dunkelgrüne stark gekräuselte Blätter sowie kräftigen Wuchs aus und ist zur Schnittnutzung geeignet; reich an Vitamin A
    • auch zum ökologischen Pflanzenschutz!
    • 3-4 m²; Saattiefe 2-3 cm; während der Keimung feucht halten; Pflanzenhöhe 15-25 cm
  • Aktivitäten:
    • am 18. April 2015 in die Häfte eines Blumenkastens (andere Hälfte: Schnittlauch) mit Anzuchterde breifwürfig ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf eine Fensterbank an der Südseite des Hauses gestellt

Vorsaat Zucchini

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Mitte Juni; Abstände 100 x 100 cm; Ernte Ende Juni bis Mitte Oktober[1]
    • rankenlos mit grünen, leicht marmorierten, länglichen Früchten mit geringem Kernhausanteil
    • Erntebeginn ca. 6 Wochen nach Pflanzung; frühwüchsig und guter Ertrag; offener Wuchs
    • bei Freilandaussaat 2-3 Samen etwa 3 cm tief legen und später nur die kräftigsten Sämlinge stehen lassen; frühes Ernten der Früchte bringt verstärkten Fruchtansatz und reichen Ertrag; die Blüten eignen sich als Dekoration und zum Verzehr (Blütenstempel entfernen)
  • Aktivitäten:
    • am 26. April 2015 in vier mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen pro Loch; wieder mit Erde abgedeckt & gegossen; in warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
    • am 27. April 2015 in acht mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen pro Loch; wieder mit Erde abgedeckt & gegossen; auf Tisch am Ost-Fenster im Hausflur gestellt; außerdem in einen weiteren Blumentopf zusammen mit Kürbis ausgesät

Vorsaat Kürbis "Hokkaido"

  • Basisinformation: eigenes Saatgut aus 2013; ursprünglich Bioladen-Saatgut
  • Aktivitäten:
    • am 26. April 2015 in vier mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen pro Loch; wieder mit Erde abgedeckt & gegossen; in warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
    • am 27. April 2015 in acht mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen pro Loch; wieder mit Erde abgedeckt & gegossen; auf Tisch am Ost-Fenster im Hausflur gestellt; außerdem in einen weiteren Blumentopf zusammen mit Zucchini ausgesät

Aussaat Dill

  • Basisinformation: April bis Juni; Reihenabstand 30 cm; Abstände in der Reihe 20-25 cm[1]
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
    • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden; sonniger Standort; wächst am besten unter deckenden Pflanzen, z.B. Gurken; Dill mag keine trockenen Standorte und keine Staunässe
    • beliebtes Gewürz für eingelegte Gurken und Salate; zerkleinerte Samen eignen sich für Tee, besonders mit Kümmel und Fenchel wirkt er lindernd bei Blähungen
    • Dillblüten werden reichlich von Insekten besucht
    • einjährig; flache Aussaat im Freiland; Ernte von Blättern kurz vor der Blüte und des Samens bei trocknem Wetter
    • Keimung 8-15 Tage bei 10-20 °C; in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken; nach Aussaat andrücken und feucht halten
      • Haltbarmachung: einfrieren, einlegen in Essig, Öl und Salz
  • Aktivitäten:
    • am 29. April 2015 in die Häfte eines Blumenkastens (andere Hälfte: Basilikum) mit Anzuchterde in einer Zeile ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf eine Fensterbank an der Südseite des Hauses gestellt

Aussaat Genoveser Basilikum

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Juni; Ernte Mitte Juni bis September[1]
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
    • Bodenansprüche: wärmebedürftig; voller sonniger und geschützter Standort; lockerer, humusreicher Boden; nicht übermäßig gießen, aber auch nicht austrocknen lassen - bei warmer,trockener Witterung regelmäßig gießen
    • Höhe 30-40 cm; hat große glänzende Blätter, viel Geschmack und verströmt intensiven Duft; bei Ernte nicht einzelne Blätter, sondern die Triebspitzen schneiden - die Pflanze verzweigt sich dann stärker und bildet mehr Blattmasse; werden die Triebe rechtzeitig zurückgeschnitten, bilden die Pflanzen neue Triebe
    • einjährig; Aussat ab April im Frühbeet, pikieren; Pflanzung ab Mitte Mai in Abstand von 25 x 25 cm
    • Geschmack aromatisch und sehr würzig; verwendet werden Blätter und Triebspitzen - diese können auch für den Wintervorrat getrocknet werden
  • Aktivitäten:
    • am 29. April 2015 in die Häfte eines Blumenkastens (andere Hälfte: Dill) mit Anzuchterde in zwei Zeilen ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf eine Fensterbank an der Südseite des Hauses gestellt

Heckenschnitt

  • Forsythie und Holunder hinterm Gewächshaus am 4. Mai 2015 zurückgeschnitten

Aussaat Ringelblume "Calendula"

  • Basisinformation: März bis Mitte August; Abstände 20 x 25 cm[1]
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
    • einjährig; leuchtend orange und gelb blühende Sommerblume und Heilpflanze; zu verwenden als Schmuckdroge in Kräutertees, als fetten Ölauszug (Massageöl) oder als Salbe bei Prellungen und Verspannungen, als Kosmetikum und die Tinktur (Alkoholauszug) zur schnelleren Wundheilung (äußerlich); die knalligen, frischen Zungenblüten dekorieren jeden Salat; der Tee schmeckt weniger bitter, wenn nur die Zungenblüten genutzt werden
    • wirkt gesundend auf den Boden und ist eine heilsame Mischkultur im Zier- und Nutzgarten
    • Höhe der Pflanzen: 25-50 cm; blüht umso reichlicher, je mehr sie beerntet wird
  • Aktivitäten:
    • Ende April vereinzelte Ringelblumensamen in die frischen Kartoffelzeilen gesetzt; gegossen; Kartoffelhügel locker mit Stroh gemulcht
    • am 25. Mai 2015 sind vereinzelte Pflänzchen zu sehen


Mai

Pflanzung Holunder

  • Aktivitäten:
    • am 1. Mai 2015 fünf Sträucher anstelle des alten Zaunes unter der talwärtigen Kirsche gepflanzt; nicht gegossen, da der Boden nass war; teils Pflöcke eingeschlagen und Pflanzen angebunden, um aufrechten Wuchs zu fördern
    • zunächst sind alle Pflanzen welk geworden, haben sich aber großteils wieder erholt - bis zum 25. Mai 2015 ist nur ein Strauch eingegangen

Gartentreffen

  • am 1. Mai 2015 in kleiner Runde zur Absprache über vorhandene und weitere gemeinsame Ökogartenpläne in diesem Jahr; Beete verteilt und Arbeitsweise sowie Verwendung der Ernte besprochen

Fortsetzung Tomate "Matina"

  • am 4. Mai 2015 die acht weitesten Tomaten, teils schon mit offenen Blüten, ins Gewächshaus gepflanzt; dort sollte auch bei leichtem Frost inzwischen genug Wärme herrschen; Boden vorher aufgelockert, gejähtet, Pflanzlöcher angelegt und Tomaten eingesetzt, zuletzt je eine Schaufel Erde vom abgetragenen Kompost rund um Tomatenpflanze verteilt; gegossen
    • am 14. Mai 2015 Boden aufgelockert & wenig gejähtet; zum Teil am Stab hochgebunden; unter Tomatendach vor dem Gewächshaus weitere sechs große, teils bereits blühende Tomaten sowie ganz vorne eine der Cocktailtomaten gepflanzt und an ihre Stäbe gebunden, nachdem der Boden aufgelockert und gejähtet sowie Pflanzlöcher angelegt wurden; zwischen den Pflanzen jeweils ein bis zwei Radieschenzeilen gesäht; gegossen
    • am 15. Mai 2015 Boden vor dem Tomatendach aufgelockert & gejähtet, zwei Zeilen angelegt für weitere Tomaten; danach Pflanzlöcher angelegt und weitere 11 Tomatenpflanzen sowie eine Cocktailtomate (erste Zeile ganz vorn) gepflanzt und an die bereitstehenden Stäbe gebunden; zuletzt gegossen; als Mischgemüse Buschbohnen zeilenweise im Rechteck rund um die einzelnen, von Laufbrettern umgegebenen, Beetteile ausgesät
    • am 21. Mai sind erste grüne Tomaten zu sehen; nahezu alle Pflanzen außerhalb des Gewächshauses haben viele gelbe Blätter, teils erst nach dem Auspflanzen geschehen
    • am 27. Mai 2015 Urindüngung (Verhältnis 1:5) der Tomatenpflanzen im Gewächshaus

Pflücksalat

  • Basisinformation: Mitte Januar bis Juli im Haus; Mitte März bis Juli im Freien; Abstände 25 x 30 cm; Ernte Mitte April bis Mitte Oktober[1]
    • die fest geschichteten Blätter mit originellen Blattzipfeln bilden eine kopfähnliche frischrüne Rosette mit hellgelbem Herz; schossfester Salat für den Anbau von Frühjahr bis Herbst
    • sehr gut geeignet auch für den frühen geschützten Anbau unter Glas und Folie; lange Haltbarkeit auf dem Beet
    • die Aussaaten sind nur schwach zu bedecken (Lichtkeimer); bei sehr warmer Witterung zur Aussaat diese direkt nach dem Säen ca. 10 Stunden kühl halten, da es bei zu hohen Temperaturen zur Keimhemmung kommen kann
  • Aktivitäten:
    • wurde dieses Jahr nicht ausgesät, weil er offensichtlich im Gewächshaus wieder ausgefallen ist und von selbst wieder gekommen ist; relativ viele Pflanzen, die bereits einmal dieses Frühjahr beerntet wurden (bis auf die jüngsten inneren Blätter abgeerntet); sollten sowieso im Gewächshaus in Kombination mit Tomaten und Roter Rübe wachsen
    • am 4. Mai 2015 Boden aufgelockert, gejähtet, Tomaten gepflanzt und Rote Rübe gesät; je eine Schaufel Erde vom abgetragenen Kompost rund um Tomatenpflanze verteilt
    • am 14. Mai 2015 Boden aufgelockert & wenig gejähtet; Erde um die Salatpflanzen angehäufelt; viele Pflanzen sind Opfer von Nacktschnecken geworden (trotz mindestens zweimal täglichem Ablesen)
    • am 25. Mai haben nur noch zwei Salatpflanzen den Schneckenbefall überlebt

Knoblauch

  • Basisinformation: April, Abstand 20 cm[2]
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
    • um die gesteckten Knoblauch-Zehen bilden sich im Kreis neue Knollen
  • Aktivitäten:
    • wurde dieses Jahr nicht ausgesät, weil er offensichtlich im Gewächshaus wieder ausgefallen ist und von selbst wieder gekommen ist; relativ viele Pflanzen, teils in Reihen
    • am 4. Mai 2015 Boden aufgelockert, gejähtet, Tomaten gepflanzt und Rote Rübe gesät; je eine Schaufel Erde vom abgetragenen Kompost rund um Tomatenpflanze verteilt
    • am 14. Mai 2015 Boden aufgelockert & wenig gejähtet; Erde um die Knoblauchpflanzen angehäufelt + teils vereinzelt

Rote Rübe "Robuschka"

  • Basisinformation: April bis Mitte Juni; Reihenabstand 30 cm, in der Reihe auf 6-8 cm Abstand vereinzeln[1]
    • süßherb-stärkend, fruchtig-süßer Geschmack; wüchsige Sorte mit kräftigem Laub; runde, glattschalige, sehr gut lagerfähige Rübe mit gut durchgefärbtem dunkelroten Fleisch
    • die jungen Pflanzen können beim Vereinzeln versetzt werden; Ernte von Ende Juli bis Ende Oktober
    • fein gerieben und mit Öl, Zitronensaft und Zwiebeln auch zum Rohessen geeignet
    • Saattiefe 2-3 cm
  • Aktivitäten: am 4. Mai 2015 im Gewächshaus da wo genug Platz war zwischen Tomatenpflanzen, Knoblauchpflanzen und Pflücksalatpflanzen ausgesät; vorher Boden aufgelockert, gejähtet und je eine Schaufel Erde vom abgetragenen Kompost rund um Tomatenpflanzen verteilt

Fortsetzung Kartoffeln

  • Aktivitäten:
    • am 5. Mai 2015 zweites Beet streifenförmig vom Eingang Gemüsegarten Richtung Gartenhäuschen am Gartenrand neben Tanne, Brombeeren und Erdbeeren angelegt: aufgelockert und gejähtet (war bereits einige Wochen zuvor umgegraben worden); Furchen gelegt, Kartoffeln relativ eng gelegt (da unklar ist, wie viele davon austreiben, weil die gebildeten Triebe zum Teil bereits abtrockneten), wieder angehäuft, indem nun zwischen den Kartoffelzeilen Furchen angelegt wurden; gegossen; vereinzelte Ringelblumen in die Kartoffelzeilen gesäht
    • am 24. Mai 2015 sind in allen Kartoffelzeilen Kartoffelpflanzen zu sehen, teils schon recht groß

Fortsetzung Ringelblume "Calendula"

  • Aktivitäten:
    • am 5. Mai 2015 vereinzelte Ringelblumensamen in die frischen, bereits feuchten, Kartoffelzeilen gesetzt
    • am 25. Mai 2015 sind einzelne kleine Pflänzchen zu erkennen

Ansetzen Brennesseljauche

  • Basisinformation:[3]
    • umweltfreundliche Methode der Düngung zur Verwendung in den Wachstumsphasen von Starkzehrern
    • Mischverhältnis etwa 1 kg frisches Blattmaterial auf 10 l Wasser; Zwiebelschalen und Knoblauchreste können beigemengt werden
    • beginnt nach ca. 3 Tagen zu gären - erkennbar an Bläschenbildung (in diesem Stadium sehr aggressiv: kann gegen Blattläuse und Milben als Spritzmittel eingesetzt werden)
    • nach und nach starke Geruchsbildung; tägliches Umrühren ist sinnvoll
    • Jauche ist fertig, wenn Bläschenbildung aufhört, kaum noch Blattmaterial vorhanden ist und eine braune Brühe entstanden ist (im Sommer dauert das zwischen 8 und 14 Tage)
    • zur Verwendung im Verhältnis 1 Liter Jauche auf 5 (Starkzehrer)-10 Liter Wasser mischen; am besten mit reinem Wasser nachgiessen, da Flüssigdünger stark wirken; diese Stoßdüngung sollte nur ab und zu erfolgen
    • rechtzeitig neue Jauche ansetzen, um immer Vorrat zu haben
  • Aktivitäten:
    • am 6. Mai 2015 Brennesseln geerntet, in einer alten Wanne auf sonnigen Platz auf Schutthaufen gestellt, mit Wasser gefüllt und mit Maschendraht zum Schutz von Kleintieren abgedeckt & fixiert

Beschnitt Brombeersträucher

  • am 7. Mai 2015 zwar ziemlich später, aber immerhin, Rückschnitt toter, abgetrockneter Ruten von den Brombeersträuchern

Fortsetzung Zucchini

  • am 7. Mai 2015 sind drei Pflanzen ans Tageslicht gekommen
  • am 11. Mai 2015 sind insgesamt vier Pflanzen ans Tageslicht gekommen

Fortsetzung Heckenschnitt

  • Abschnitte der Hecke ab Gewächshaus Richtung Gartenhäuschen am 8., 10., 11. und 16. Mai 2015 zurückgeschnitten

Fortsetzung Kürbis "Hokkaido"

  • am 11. Mai 2015 sind drei Pflanzen ans Tageslicht gekommen

Fortsetzung Porree "Avano"

  • am 11. Mai 2015 sind in allen drei Blumenkästen kleine Keimlinge zu sehen

Fortsetzung Schnittlauch

  • am 11. Mai 2015 sind kleine Keimlinge zu sehen

Fortsetzung Petersilie "Mooskrause 2"

  • am 11. Mai 2015 sind kleine Keimlinge zu sehen

Pflücksalat "Amerikanischer brauner"

  • Basisinformation: März bis Juli im Freien; Abstand 20 cm; Ernte Mai bis Oktober[1]
    • sonniger Standort; nährstoffreicher Boden; gleichmäßige Feuchtigkeit; keine Gülle-/Mistdüngung
    • sehr ertragreicher, spätgeschossener Pflücksalat mit zarten Blättern; gut nachwachsend; Folgesaaten bis Juli möglich; bei zu dichter Saat verziehen
  • Aktivitäten:
    • am 14. Mai 2015 neue Aussaat von Pflücksalat im Gewächshaus in den Bereichen, wo zuvor bereits welcher war, aber von Nacktschnecken weggefressen wurde

Fortsetzung Dill

  • am 14. Mai 2015 sind kleine Keimlinge zu sehen

Fortsetzung Genoveser Basilikum

  • am 14. Mai 2015 sind kleine Keimlinge zu sehen

Aussaat Radies "Riesenbutter"

  • Basisinformation: März bis August; Abstände 15 x 5 cm; Ernte Mai bis September[1]
    • Bodenansprüche: lockerer, nährstoffreicher Gartenboden; sonniger Standort
    • sehr große, leuchtendrote, sehr zarte Knollen; lange frischbleibend; besonders für den Sommeranbau geeignet
    • zu dichte Saat vermeiden; für ausreichend Feuchtigkeit sorgen
  • Aktivitäten:
    • am 14. Mai 2015 unter Tomatendach jeweils ein bis zwei Radieschenzeilen zwischen den Tomatenpflanzen angelegt; vorher war der Boden gelockert und gejähtet worden, eine Furche gezogen und darin die Samen gelegt worden; dann mit Erde abgedeckt und gegossen

Aussaat Buschbohne "Berggold"

  • Basisinformation: Mai bis Mitte Juni; Reihenabstand 40 cm, Pflanzenabstand 6-8 cm, Horstabstände 30 cm; Ernte Juli bis Oktober[1]
    • Bodenansprüche: Staunässe und niedrige Temperaturen vermeiden; humoser, durchlässiger Gartenboden; warmer, windgeschützter, sonniger bis halbschattiger Standort mit gleichmäßiger Feuchtigkeit
    • mittelfrühe, gelbhülsige Wachsbohne mit gutem Ertrag & Qualität; robuste, fadenlose Standardsorte; wird ca. 40 cm hoch
    • Wuchs ist kompakt, die rundovalen, wenig gekrümmten, 12-14 cm langen Hülsen sitzen konzentriert; dickfleischig
    • Aussaat etwa 3 cm tief, Samen andrücken und mit Erde bedecken; bei Horstsaat 5-7 Korn pro Pflanzstelle; Folgesaaten bis Mitte Juli verlängern den Erntezeitraum bis zum ersten Frost
    • Keimung nach 8-15 Tagen bei 15-25 °C; bei Bedarf vereinzeln; durch Anhäufeln bei ca. 10 cm Pflanzenhöhe wird die Standfestigkeit der Pflanzen verbesser, ebenfalls durch Aussaat in Horsten
    • zum Frischverbrauch (da die Hülsen das schädliche Pflanzeneiweiß Phasin enthalten, nie roh verzehren, sondern erst erhitzen), zur Konservierung und zum Einfrieren geeignet
  • Aktivitäten:
    • am 15. Mai 2015 als Mischgemüse im Tomatenbeet vor dem Tomatendach ausgesät; jeweils eine Zeile ca. 15 cm innerhalb der Rechtecke, die durch die Laufbretter gebildet werden, mit ca. 3 cm tiefen Pflanzlöchern im Abstand von ca. 10 cm angelegt; Abstände der Pflanzlöcher so groß gehalten, dass bis Mitte Juli eine Nachsaat möglich sein sollte, um länger ernten zu können

Regentonnen angeschlossen

  • am 27. Mai zwei weitere Regentonnen an der Dachrinne der Scheune angeklemmt, weil der Hauptwassertank schon fast leer ist und offensichtlich nicht genügt


Juni

Aussaat Stangenbohnen "Neckargold ohne Fäden"

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Mitte Juni; Abstände 100 cm x 60 cm; Ernte August bis Oktober[1]
    • Bodenansprüche: humoser, kalkhaltiger, nicht zu schwerer Boden mit gleichmäßiger Wasserversorgung; sonniger Standort
    • bringt 21-22 cm lange, schmale, ovale, mittelgelbe Hülsen; sehr ertragreich
    • anhäufeln ist bei einer Höhe von ca. 10 cm zu empfehlen
  • Aktivitäten:
    • am 3. Juni 2015 Beet vorbereitet, Stangen im Abstand von etwa 30 cm zum Weg und 50 cm zur nächsten Stange in zwei versetzten Reihen in den Boden gerammt; im Radius von etwa 10 cm 8 Samen pro Stab fingertief gelegt - für diese Sorte gab es nur genug für die ersten beiden Stangen direkt am Hof, eine davon brauchte noch Ergänzung durch zwei Samen der "Blauhilde", um komplett zu werden; gegossen; als Mischgemüse Kohlrabi ausgepflanzt und breitflächig Bohnenkraut gesät; gegossen
    • am 18. Juni sind noch immer keine Pflanzen zu sehen, obwohl fast alle anderen Stangenbohnen inzwischen gewachsen sind
    • am 26. Juni Bohnen nochmal neu gesteckt, da diese nicht gekommen waren, diesmal Sorte "Blauhilde" (neue Packung)

Aussaat Stangenbohnen "Blauhilde ohne Fäden"

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Ende Juni; Abstände 100 cm x 60 cm; Ernte August bis Oktober[1]
    • Bodenansprüche: humoser, kalkhaltiger, nicht zu schwerer Boden mit gleichmäßiger Wasserversorgung; sonniger Standort
    • lange, runde, dickfleischige, tiefblaue Hülsen, die beim Kochen grün werden; sehr ertragreiche Sorte
    • anhäufeln ist bei einer Höhe von ca. 10 cm zu empfehlen
  • Aktivitäten:
    • am 3. Juni 2015 Beet vorbereitet, Stangen im Abstand von etwa 30 cm zum Weg und 50 cm zur nächsten Stange in zwei versetzten Reihen in den Boden gerammt; im Radius von etwa 10 cm 8 Samen pro Stab fingertief gelegt - mit dieser Sorte wurden 6 Stangen versorgt; gegossen; als Mischgemüse Kohlrabi ausgepflanzt und breitflächig Bohnenkraut gesät; gegossen
    • am 4. Juni Kartoffelbeet am Hof für Stangenbohnen vorbereitet: Furchen und Anhäufelung an und zwischen den Kartoffelzeilen erneuert, gejähtet und pro Furche zwischen 1 und 3 Stangen im Abstand von etwa 50 cm in zueinander versetzten Reihen gesetzt; im Abstand von 5-10 cm um die ersten beiden Stangen am Hofrand letzte Blauhilde-Samen (8 pro Stange) etwa fingertief je nach Bodenhärte gesteckt; gegossen
    • am 18. Juni sind noch immer keine Pflanzen zu sehen, obwohl fast alle anderen Stangenbohnen inzwischen gewachsen sind; Bohnen in vorbereitetes Beet mit Stangen im Abstand von etwa 30 cm zum Weg und 50 cm zur nächsten Stange in zwei versetzten Reihen im Radius von etwa 10 cm 8 Samen pro Stab (bis auf Stange an der Hecke links zum Gartenhaus hin) fingertief gesteckt; gegossen; als Mischgemüse Zucchini; breitflächig Bohnenkraut gesät; gegossen
    • am 19. Juni angrenzend an die Kartoffeln zweites Beet zwischen zwei (künftigen) Buschbohnenbeeten fertig gemacht: Wildkraut gejähtet und geharkt; 8 Stangen gesetzt und Bohnen gesteckt; breitflächig Bohnenkraut gesät; als Mischgemüse Weißkohl
    • am 26. Juni Bohnen im ersten Beet und an den hofseitig ersten beiden Stangen im Kartoffelbeet unter der Fichte nochmal neu gesteckt, da diese nicht gekommen waren (selbe Sorte, aber neue Packung)

Aussaat Bohnenkraut "Aromata GS einjährig"

  • Basisinformation: April; Abstand 25 cm[1]
    • Bodenansprüche: leichter, lockerer, humusreicher Boden; sonniger Standort
    • Lichtkeimer; Folgesaaten bis Juli sind möglich
    • bringt einen ca. 15% höheren Blattanteil mit einem sehr hohen Gehalt an ätherischen Ölen; Pflanzenhöhe 40 cm; Ernte im Juli-September
    • dient als Würze zu den grünen Bohnen, zum Einlegen von Gurken, zu Soßen und Pilzgerichten; dazu das frische Kraut zum Blühbeginn verwenden oder die getrockneten Pflanzenteile; weiterhin geeignet als Hausmittel gegen Husten und Verschleimung der Atemwege; fördert die Verdauung
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • in Kombination mit Bohnen
  • Aktivitäten:
    • am 3. Juni breitflächig auf Stangenbohnenbeet am Hof ausgesät zwischen Stangenbohnen und Kohlrabipflanzen; gegossen

Fortsetzung Kohlrabi "Blauer Speck"

  • am 3. Juni 2015 acht schon recht große Kohlrabipflanzen als Mischkultur zwischen die Stangenbohnen im Beet am Hof gepflanzt: eine Reihe zwischen den zwei Stangenbohnenreihen, eine Reihe angefangen auf der Seite Richtung Gartenhäuschen zwischen Weg und Stangenreihe; jeweils etwas tiefer gesetzt als die Setzlinge im Blumentopf waren; gegossen
  • am 3. Juni 2015 außerdem Nachsaat mit den restlichen Samen in alle Blumentöpfe, wo der Kohlrabi nicht gekommen war bzw. wieder eingegangen war und in einen der eigentlich mit Porree ausgesäten, aber nicht gekommenen, Blumenkästen: fingertiefes Loch bzw. Furche angelegt, mehrere Samen eingestreut (muss ggf. vereinzelt werden), wieder mit Erde abgedeckt und gegossen; der Blumenkasten steht am Außenfensterbord Südseite Obergeschoss, die Blumentöpfe am Ostfenster im Treppenhaus
  • am 4. Juni 2015 weitere sieben (?) schon recht große Kohlrabipflanzen als Mischkultur zwischen die Stangenbohnen im Beet am Hof gepflanzt, wo noch Platz war: eine Reihe zwischen den zwei Stangenbohnenreihen, und je eine Reihe außerhalb der Stangenreihen; jeweils etwas tiefer gesetzt als die Setzlinge im Blumentopf waren; gegossen
  • am 8. Juni ausgepflanzte Kohlrabi mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:10) gedüngt
  • am 15. Juni bereits ausgepflanzte Kohlrabi mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:10) gedüngt
  • am 25. Juni Pflänzchen aus der Nachsaat vereinzelt und noch leere Blumentöpfe, wo nichts gekommen war, damit besetzt
  • am 26. Juni mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt; Weiße Fliege in allen Kohl- und Zucchinipflanzen entdeckt
  • am 27. Juni Ringelblumensamen zwischen Kohlrabi gesteckt, als Unterstützung gegen Weiße Fliege
  • am 29. Juni Urindüngung (Verhältnis 1:5)

Fortsetzung Tomate "Matina"

  • am 3. Juni weitere Pflanzen im Gewächshaus hochgebunden; Düngung mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) im Gewächshaus
  • am 5. Juni weitere Pflanzen im Gewächshaus hochgebunden
  • am 8. Juni alle Pflanzen mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 15. Juni alle Pflanzen mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 19. Juni Pflanzen im Freigelände ausgegeizt; alle Pflanzen weiter hochgebunden
  • am 25. Juni Pflanzen im Gewächshaus mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 26. Juni Boden um alle anderen Pflanzen locker gehackt und mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 29. Juni Urindüngung (Verhältnis 1:5)

Fortsetzung Brennesseljauche

  • am 3. Juni 2015 weitere Wanne mit Brennesseljauche angesetzt: Brennesseln geerntet + Zwiebel-&Knoblauchreste aus dem Haushalt dazu getan; eine zweite alte Wanne auf sonnigen Platz auf Schutthaufen gestellt, mit Wasser gefüllt und mit Maschendraht zum Schutz von Kleintieren abgedeckt & fixiert

Fortsetzung Porree "Avano"

  • am 3. Juni ist nur in einem der drei Blumenkästen wirklich ein Pflänzchen zu sehen, das Porree werden könnte, alle anderen Pflänzchen müssen Wildkräuter sein und wurden nun gejähtet; ein Blumenkasten wurde neu besät mit Kohlrabi, der andere mit Salat; es bleibt nur der Kasten mit der einzelnen Pflanze
  • am 15. Juni freie Fläche im Blumenkasten mit verzogenen Kohlrabipflänzchen gefüllt

Fortsetzung Petersilie "Mooskrause 2"

  • am 3. Juni Nachsaat im Blumenkasten - weil nur zwei der Pflänzchen Petersilie werden könnten, der Rest waren Wildkräuter - wobei auch die Schnittlauchhälfte verwendet wurde, weil dort nichts kam: zwei Furchen gezogen, sehr viele Samen verstreut, mit Erde bedeckt und gegossen

Fortsetzung Schnittlauch

  • am 3. Juni sind keine schnittlauchähnlichen Pflänzchen zu sehen; das was da gekommen war, waren offenbar eingewehte Wildkräuter - gejähtet und mit Petersilie eingesät

Aussaat Salat-Mischung "Babyleaf"

  • Basisinformation: März-Anfang September; Reihenabstand 10-15 cm; Ernte April-Oktober[1]
    • Saatband mit Saatgutmischung aus verschiedenen, als Standardsaatgut zugelassenen Salatsorten - verschiedene bunte Pflücksalat-Sorten; geeignet für die ganze Freilandsaison
    • Verziehen in der Reihe ist nicht mehr notwendig, da das Salat-Saatgut schon im optimalen Abstand aufgebracht ist; satzweiser Anbau ist möglich
    • Keimdauer 1-2 Wochen bei 12-16 °C; regelmäßig gießen, nur wenig düngen; bereits nach ca. 30 Tagen beginnt die Ernte der jungen, zarten Blätter; wenn man die Blättchen ca. 1 cm über dem Boden vorsichtig abschneidet, sind mehrfache Ernten möglich
    • Bodenansprüche: sonniger Platz mit lockerem, gutem Gartenboden
    • Saatbeet glätten und im Abstand von 10-15 cm flache Rillen ziehen; Saatband darin auslegen, gut angießen; mit feinkrümeliger Erde oder besser Aussaaterde nur dünn bedecken und durch Andrücken für guten Bodenschluss sorgen; anschließend nochmal angießen und dann gleichmäßig feucht halten
  • Aktivitäten:
    • am 3. Juni 2015 in einem der früheren Porree-Blumenkästen Furche gezogen, Saatband eingelegt, gegossen, Erde dünne darüber gekrümelt, angedrückt und nochmals gegossen; der Blumenkasten ist auf dem Außenfensterbord Südseite Erdgeschoss aufgestellt - dort gibt es viel Sonne, aber zeitweise während des Tages auch Schatten
    • am 12. Juni sind kleine Pflänzchen erkennbar

Erdbeeren

  • am 3. Juni 2015 sind einzelne Erdbeeren reif; vereinzelte Ernte beginnt
  • am 15. Juni Erdbeeren zur Verarbeitung geerntet
  • am 28. Juni Erdbeeren zur Verarbeitung geerntet

Fortsetzung Kornblume

  • am 4. Juni 2015 Blumenkästen auf Außen-Fensterbänke des Gartenhäuschens auf Ost- und Nordseite gestellt und gegossen
  • am 30. Juni sind einzelne Pflänzchen in den Kästen

Fortsetzung Buschbohne "Berggold"

  • am 4. Juni 2015 nochmal alles nachgesteckt wegen großer Verluste durch Schneckenfraß
  • am 11. Juni 2015 in Kartoffelbeet hinterm Gewächshaus gesät, wo keine Kartoffelpflanzen gekommen waren - außer erste Zeile am Tomatendach
  • am 25. Juni sind überall neue Pflänzchen zu sehen

Fortsetzung Sonnenblume

  • da nichts als Sonnenblumen identifizierbares gekommen ist, am 4. Juni 2015 nochmals Nachsaat größerer Mengen Samen in zwei Zeilen auf dem Beet; mit Erde dünn bedeckt und gegossen; Kamille breitfächig auf Beet ausgesät

Aussaat "Echte Kamille Bodegold"

  • Basisinformation: März und August; Abstand 30 cm; Ernte Juli bis September[1]
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • in Kombination mit Zwiebeln
      • als Pflanzenjauche zur Kräftigung des Pflanzenwachstums
    • einjährig; Höhe 60-80 cm;
    • bei Herbstaussaat August/September sind höhere Erträge zu erwarten
    • flach aussäen
    • Bodenansprüche: keine besonderen Ansprüche an Boden; sonniger Standort; für ausreichend Feuchtigkeit sorgen
    • Kamille gehört zu den wichtigsten Heilpflanzen; am gebräuchlichsten ist die Verwendung der getrockneten Blüten als Tee bei Magenbeschwerden, zu Spülungen bei entzündeter Mund- und Rachenschleimhaut; Verwendung zu Dampfbädern
    • weitere Informationen:
      • Blüten werden bei trockenem Wetter gesammelt, Blütenköpfe mit 1 cm langen Stielen pflücken, an luftigen, schattigen Ort dünn ausgebreitet trocknen; getrocknete Blüten verschlossen und dunkel in Schraubgläsern aufbewahren
      • kann als Heilmittel innerlich und äußerlich verwendet werden; Kamillen-Tee, Dampfbäder oder -Spülungen; Dosierung 1 Teelöffel voll Blüten auf eine Tasse, nur überbrühen, kurz ziehen lassen und abseihen
      • Keimdauer 14-16 Tage; Samen sind Lichtkeimer, darum nicht mit Erde bedecken, nur andrücken; dünn in Reihen ins Freiland auf vorher gut angefeuchteten Boden säen
  • Aktivitäten:
    • am 4. Juni 2015 breitflächig über Sonnenblumenbeet ausgesät und gegossen

Haselnussruten geschnitten

  • am 5. Juni Haselnussruten als Stangen zugeschnitten für Bohnen
  • am 16. Juni Haselnussruten als Stangen zugeschnitten für Bohnen

Aussaat Stangenbohnen aus eigenem 2013er Saatgut

  • Basisinformation: recht dicke Bohnensamen, sehen Feuerbohnen ähnlich, mit rötlichem Schimmer
  • Aktivitäten:
    • am 4. Juni 2015 auf Kartoffelbeet am Hof zwischen die Kartoffelzeilen: pro Furche zwischen 1 und 3 Stangen im Abstand von etwa 50 cm in zueinander versetzten Reihen gesetzt; im Abstand von 5-10 cm um die Stangen am Hofrand von der zweiten Furche an 8 Samen pro Stange etwa fingertief je nach Bodenhärte gesteckt; gegossen
    • am 5. Juni 2015 auf Kartoffelbeet am Hof zwischen die Kartoffelzeilen: pro Furche 2 Stangen im Abstand von etwa 50 cm in zueinander versetzten Reihen gesetzt; im Abstand von 5-10 cm um die Stangen vom Hofrand aus gezählt die letzten 7.- und 8.-letzten Stangen je 8 Samen pro Stange etwa fingertief je nach Bodenhärte gesteckt; gegossen
    • am 18. Juni sind die Bohnenpflanzen zu sehen

Aussaat Stangenbohnen "Neckarkönigin"

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Mitte Juni; Abstand 30-50 cm x 100 cm[1]
    • Horstsaat 3-5 Korn je Saatstelle
    • Keimung 8-14 Tage bei 15-22 °C
    • Ernte ab Juli; Tiefgefriersorte mit bis zu 28 cm langen, dickfleischigen, runden Hülsen; sehr geschmacksintensiv
    • Bodenansprüche: lockerer Boden in sonniger Lage
    • die Bohnen verwerten aufgrund bestimmter Knöllchenbakterien an den Wurzeln den Stickstoff der Luft, darum ist nur eine geringe Nährstoffzufuhr notwendig; im Herbst oder im zeitigen Frühjahr gut verrotteten Kompost oder entsprechendes organisches Produkt mit Gesteinsmehl in den Boden leicht einarbeiten
    • die Bohnen flach mit Erde bedecken und gut andrücken; nach dem Auflaufen bei einer Jungpflanzenhöhe von etwa 10 cm leicht anhäufeln; bei Trockenheit wässern
    • Saatgut abgepackt im Wirtschaftsjahr 2014/2015, haltbar bis Januar 2017 (Kiepenkerl Saatgut)
  • Aktivitäten:
    • am 5. Juni 2015 auf Kartoffelbeet am Hof zwischen die Kartoffelzeilen: pro Furche 2 Stangen im Abstand von etwa 50 cm in zueinander versetzten Reihen gesetzt; im Abstand von 5-10 cm um die letzten sechs Stangen vom Hofrand aus gezählt je 8 Samen pro Stange etwa fingertief je nach Bodenhärte gesteckt; gegossen
    • am 8. Juni weiteres Beet für Stangenbohnen vorbereitet: Wildkraut gejähtet
    • am 11. Juni dieses weitere Beet fertig gemacht: Wildkraut gejähtet und geharkt; 9 Stangen gesetzt; jeweils acht Samen im Umkreis von etwa 10 cm um die Stange gesteckt; gegossen; zwischen die Stangen wurden drei Zucchini ausgepflanzt
    • am 16. Juni Bohnen in vorbereitetes Beet mit Stangen im Abstand von etwa 30 cm zum Weg und 50 cm zur nächsten Stange in zwei versetzten Reihen im Radius von etwa 10 cm 8 Samen pro Stab (nur eine Stange an der Hecke links zum Gartenhaus hin) fingertief gesteckt; gegossen; als Mischgemüse Zucchini und Bohnenkraut
    • am 18. Juni sind die jungen Bohnenpflanzen zwischen den Kartoffelzeilen zu sehen
  • am 27. Juni letzte Weißkohl-Pflänzchen ausgepflanzt, wo zuvor eine Zucchini stand, die aber Opfer von Schnecken geworden war; Ringelblumensamen zwischen die Stäbe auf dem gesteckt, als Unterstützung gegen Weiße Fliege; erste Bohnenpflänzchen sind hier zu erkennen

Fortsetzung Wassertank

  • am 6. Juni 2015 zweiter Wassertank an der Nordseite des Hausdaches improvisiert angeklemmt; zwei weitere neue Tanks sollen die schon angeklemmten noch ergänzen und mit diesen gekoppelt werden

Gewächshausdach repariert

  • am 6. Juni 2015 zum dritten Mal in diesem Jahr Gewächshausdach repariert; eine Dachplatte war vom Wind herausgerissen worden; jetzt Stangenkonstruktion zur Stabilisierung des Rahmens und dann Platte wieder eingeklemmt

Kapuzinerkresse

  • wächst am 6. Juni 2015 praktisch überall im Gemüsegarten
  • ab Mitte Juni vereinzelt gejähtet, wo zuviel Kapuzinerkresse kommt bzw. wo sie andere Pflanzen zu verdrängen droht

Aussaat Radies "Riesenbutter"

  • Basisinformation: Mai bis August; Abstände 5 x 25 cm; Ernte Juni bis Oktober[1]
    • Bodenansprüche: humoser, mittelschwerer Boden, der nicht mit frischem Stallmist gedüngt sein darf
    • großes Sommerradieschen mit butterzartem Fleisch, das nicht pelzig wird; problemlose und schnellwachsende Sommersorte
    • Keimung 6-10 Tage; vereinzeln bei zu dichter Saat
    • Samen flach mit Erde bedecken, gut andrücken und feucht halten; gleichmäßig und reichlich wässern, damit die Radieschen zügig wachsen und nicht pelzig werden
    • Radieschen sind Kreuzblütler, darum auf Kulturfolgeplan achten; wegen der schnellen Wachstumszeit werden sie gerne als Zwischenkultur angebaut
    • Saatgut abgefüllt: Wirtschaftsjahr 2014/2015, haltbar bis: Januar 2018
  • Aktivitäten:
    • am 8. Juni 2015 unter Tomatendach Nachsaat wegen Schneckenfraß: jeweils ein bis zwei Radieschenzeilen zwischen den Tomatenpflanzen angelegt; vorher Furche gezogen und Samen hinein gelegt; dann dünn mit Erde abgedeckt und gegossen; Zeilen mit Stöckchen markiert
    • am 18. Juni 2015 unter Tomatendach Nachsaat wegen Schneckenfraß fortgesetzt: jeweils ein bis zwei Radieschenzeilen zwischen den Tomatenpflanzen angelegt; vorher Furche gezogen und Samen hinein gelegt; dann dünn mit Erde abgedeckt und gegossen; Zeilen mit Stöckchen markiert
    • am 25. Juni wenige einzelne Radieschen aus der ersten Saat geerntet (die meisten Pflanzen waren Opfer der Schnecken geworden)

Kirschen geerntet

  • am 8. Juni 2015 erste hellrote Kirschen vom Baum an der Ostseite des Hauses gerntet
  • am 16. Juni 2015 weitere Kirschen vom Baum an der Ostseite des Hauses geerntet
  • am 18. Juni 2015 weitere Kirschen vom Baum an der Ostseite des Hauses geerntet
  • am 26. Juni erste Kirschen vom Baum an der Garage geerntet
  • am 28. Juni weitere Kirschen vom Baum an der Garage geerntet

Fortsetzung Weißkohl "Amager kurzstrunkig"

  • am 17. Juni angrenzend an die Kartoffeln neues Beet zwischen zwei (künftigen) Buschbohnenbeeten fertig gemacht: Wildkraut gejähtet und geharkt; 8 Stangen gesetzt und Bohnen gesteckt; 15 Weißkohlpflänzchen in drei Reihen zwischen die Stangen ausgepflanzt
  • am 15. Juni ist zu sehen, dass einzelne Pflanzen Opfer von Schnecken wurden
  • am 26. Juni mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt; Weiße Fliege festgestellt
  • am 27. Juni letzte Pflänzchen auf Stangenbohnenbeet ausgepflanzt, wo zuvor eine Zucchini stand, die aber Opfer von Schnecken geworden war; Ringelblumen zwischen den Stäben gesteckt, als Unterstützung gegen Weiße Fliege

Fortsetzung Kartoffeln

  • am 11. Juni 2015 Strohmulch wieder entfernt, weil es bei Regen scheinbar extrem viel mehr Schnecken birgt & viele Kartoffelpflanzen bereits stark zerfressen wurden; Buschbohne "Berggold" in den Kartoffelzeilen zwischen die pflanzen gesteckt, wo keine Keimung stattgefunden hatte; am Abend Blätter der Kartoffelpflanzen auf diesem Beet mit unverdünnter frischer Brennesseljauche aus 2. Ansatz besprüht
  • an diversen Stellen im restlichen Gemüsegarten sind ebenfalls Kartoffelpflanzen gewachsen - offenbar wurden die Kartoffeln im Vorjahr nicht komplett abgeerntet worden
  • am 15. Juni Blätter der Kartoffelpflanzen auf dem Beet hinter dem Gewächshaus nochmals mit unverdünnter frischer Brennesseljauche aus 2. Ansatz besprüht
  • am 18. Juni Blätter der Kartoffelpflanzen auf dem zweiten Beet neben den Erdbeeren mit unverdünnter frischer Brennesseljauche aus 2. Ansatz besprüht, Reste aus Sprühflasche auf Wegbretter am Beetrand zur Hecke hin und auf erstes Kartoffelbeet gesprüht
  • am 26. Juni mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Aussaat Buschbohne "Negra"

  • Basisinformation: Mai bis Anfang Juli; Reihenabstand 40 cm, Pflanzenabstand 3-5 cm; Ernte Juli bis September[1]
    • mittelfrüh und ertragreich; schwarzkörnig mit violetten Blühten; Tiefgefriersorte; aufrechter, standfester Busch
    • Bodenansprüche: für alle Standorte geeignet; voll sonniger, windgeschützter Platz; humusreicher, lockerer Boden ohne Staunässe
    • genügend Abstand zwischen den Zeilen halten für späteren Aufwuchs; nur wenig Startdünger nötig, da die Buschbohnen sich selber über die Knöllchenbakterien im Wurzelbereich mit Stickstoff aus der Luft versorgen
    • ausgezeichnete Bodenverbesserer, passen gut in die Fruchtfolge; Nachbau mit anderen Hülsenfrüchten vermeiden
    • zur Blütezeit und danach beim Fruchtansatz dürfen die Bohnen nicht trocken stehen
    • 15 bis 17 cm lange, schlanke, zarte Hülsen mit einem Durchmesser von 6-8 mm und Feinschmeckerqualität
    • die schwarzen Samen keimen auffällig leicht und schnell, selbst unter ungünstigen Bedingungen
    • resistent gegen alle wichtigen Bodenkrankheiten wie Brennflecken, Virus und Fettflecken
    • Keimung nach 8-14 Tagen bei 15-22 °C; Anhäufeln nach Aufgang
    • abgefüllt Wirtschaftsjahr 2014/2015, haltbar bis Januar 2017
  • Aktivitäten:
    • am 11. Juni 2015 auf zwei Beete zwischen den Stangenbohnen-Kohlrabi bzw. Stangenbohnen-Zucchini Beeten angelegt: Wildkräuter gejähtet, Bodenklumen zerkleinert, geharkt, je drei Furchen gezogen und Samen im Abstand von 3-5 cm gelegt, mit Erde bedeckt und gegossen; Zeilen mit Stöckchen markiert
    • am 25. Juni sind kleine Pflänzchen auf beiden Beeten zu sehen
    • am 26. Juni zwei Beete zwischen den Stangenbohnen-Weißkohl- und den zukünftigen Stangenbohnen-Kohlrabi/Weißkohl-Beeten angelegt: Wildkräuter gejähtet, Bodenklumen zerkleinert, geharkt, je drei Furchen gezogen und Samen (nur rechtes Beet an der Hecke mit Gewächshaus im Rücken erste beiden Zeilen mit dieser Sorte; Rest mit "Maxi") im Abstand von 3-5 cm gelegt, mit Erde bedeckt und gegossen; Zeilen mit Stöckchen markiert

Fortsetzung Zucchini

  • am 11. Juni 2015 drei Zucchini auf das Stangenbohnenbeet neben Stangenbohnen-Kohlrabi-Beet in der Mitte zwischen den Stangenbohnen ausgepflanzt und gegossen
  • am 15. Juni mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:10) gedüngt
  • am 16. Juni 2015 eine Zucchini auf das Stangenbohnenbeet an der Hecke zwischen zwei (künftige) Buschbohnen-Beete in der Mitte zwischen den Stangenbohnen und wild wachsende Kartoffeln ausgepflanzt und gegossen
  • am 25. Juni ist die letzte Zucchini bis auf die abgenagten Stengel komplett von Schnecken aufgefressen; die noch leeren Blumentöpfe mit Pflänzchen aus der Vereinzelung der Kohlrabi-Nachsaat besetzt
  • am 26. Juni mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 27. Juni die letzten Weißkohl-Pflänzchen auf dem Beet ausgepflanzt, wo die Zucchini Opfer der Schnecken wurde; Ringelblumensamen zwischen die Stäbe gesteckt, als Unterstützung gegen Weiße Fliege
  • am 29. Juni Urindüngung (Verhältnis 1:5)

Fortsetzung Heckenschnitt

  • Restabschnitte der Hecke am 12. Juni 2015 zurückgeschnitten

Aussaat Bohnenkraut "einjähriges Blatt"

  • Basisinformation: April; Abstand 25 cm[1]
    • Bodenansprüche: leichter, lockerer, humusreicher Boden; sonniger Standort
    • Lichtkeimer; Folgesaaten bis Juli sind möglich
    • Pflanzenhöhe 50 cm; Ernte im Juli-September
    • dient als Würze zu den grünen Bohnen, zum Einlegen von Gurken, zu Soßen und Pilzgerichten; dazu das frische Kraut zum Blühbeginn verwenden oder die getrockneten Pflanzenteile; weiterhin geeignet als Hausmittel gegen Husten und Verschleimung der Atemwege; fördert die Verdauung
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • in Kombination mit Bohnen
  • Aktivitäten:
    • am 18. Juni breitflächig auf Stangenbohnenbeet zwischen zwei (künftigen) Buschbohnenbeeten an der Hecke ausgesät zwischen Stangenbohnen, wildwachsenden Kartoffeln und Zucchini; gegossen
    • am 17. Juni sind dort viele neue kleine Pflänzchen der selben Art zu sehen - möglicherweise ist es das Bohnenkraut

Fortsetzung Kürbis "Hokkaido"

  • am 25. Juni 2015 in die noch leeren Blumentöpfe Pflänzchen aus der Vereinzelung der Kohlrabi-Nachsaat gesetzt
  • am 30. Juni fangen die Pflanzen zu blühen an

Aussaat Buschbohne "Maxi"

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Anfang Juli; Reihenabstand 40 cm x 4 cm, Horstabstand 40 cm x 40 cm; Ernte Juli bis September[1]
    • Phaseolus vulgaris; ohne Fäden; frühe Sorte mit dunkelgrünen, rundovalen, fast geraden, sehr langen Hülsen; Hülsen stehen über dem Laub; sehr ertragreich
    • für Frischverbrauch und Konservierung gleich gut geeignet; gut zum Einfrieren geeignet
    • Bodenansprüche: zur Keimung werden 8-10 °C Bodentemperatur verlangt; tiefgründiger, nicht zu schwerer, humoser, kalkhaltiger Boden; etwas windgeschützter Standort günstig
    • gleichmäßige Wasserversorgung
    • Saatgut Januar 2018 haltbar
  • Aktivitäten:
    • am 26. Juni zwei Beete zwischen den Stangenbohnen-Weißkohl- und den zukünftigen Stangenbohnen-Kohlrabi/Weißkohl-Beeten angelegt: Wildkräuter gejähtet, Bodenklumen zerkleinert, geharkt, je drei Furchen gezogen und Samen (außer rechtes Beet an der Hecke mit Gewächshaus im Rücken erste beiden Zeilen nicht mit dieser Sorte, sondern mit "Negra" bestellt) im Abstand von 3-5 cm gelegt, mit Erde bedeckt und gegossen; Zeilen mit Stöckchen markiert

Beerensträucher

  • am 28. Juni von Gras und anderem Gewächs freigemacht und erste rote & gelbe Himbeeren sowie rote & schwarze Johannisbeeren geerntet


Juli

Fortsetzung Stangenbohnen aus eigenem 2013er Saatgut

  • am 1. Juli "Fangarme" der Pflanzen entflochten, wo sie statt an den Stab in die Kartoffelpflanzen gegangen ware - versucht sie um den Stab zu legen
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Stangenbohnen "Neckarkönigin"

  • am 1. Juli "Fangarme" der Pflanzen entflochten, wo sie statt an den Stab in die Kartoffelpflanzen gegangen ware - versucht sie um den Stab zu legen
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Buschbohne "Negra"

  • am 1. Juli noch den Streifen am Beet direkt an der Hecke gejähtet, geharkt und Wegbretter gelegt
  • am 2. Juli Nachsaat mit Buschbohne "Bluevetta", wo Lücken waren
  • am 3. Juli sind erste Pflänzchen im Beet zwischen den Stangenbohnen-Weißkohl-Beeten und den zukünftigen Stangenbohnen-Kohlrabi-Beeten zu erkennen
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Buschbohne "Maxi"

  • am 1. Juli noch den Streifen am Beet direkt an der Hecke gejähtet, geharkt und Wegbretter gelegt
  • am 2. Juli Nachsaat mit Buschbohne "Bluevetta", wo Lücken waren
  • am 3. Juli sind erste Pflänzchen zu erkennen
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Tomate "Matina"

  • am 1., 2., 4. und 6. Juli weitere Tomaten im Gewächshaus hochgebunden, die bereits abknickten
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 8. Juli erste Tomaten geerntet
  • am 13. Juli Tomaten im Gewächshaus und unter dem Tomatendach mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 17. Juli die restlichen Tomaten im Freiland mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Weißkohl "Amager kurzstrunkig"

  • am 1. Juli Urindüngung (Verhältnis 1:5)
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 17. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Kartoffeln

  • am 1. Juli Urindüngung (Verhältnis 1:5)

Fortsetzung Studentenblume

  • am 2. Juli sind mehrere Pflanzen Opfer von Schnecken geworden und komplett zerstört worden

Kirschen geerntet

  • am 2., 3., 6., 7., 8., 11. und 12. Juli weitere Kirschen vom Baum an der Garage geerntet

Aussaat Buschbohne "Bluevetta"

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Anfang Juli; Abstände 3-5 cm x 40 cm; Ernte Juli bis September[1]
    • interessante violette Hülsen (14-15 cm); früh-mittelfrüh; sehr aromatisch; ertragreicher, leicht zu erntender Gluckentyp, Tiefgefriersorte
    • Keimung 8-14 Tage bei 15-22 °C; Anhäufeln nach dem Aufgang
    • beim Kochen verliert sie die Farbe und die Hülsen werden grün
    • wächst im "Gluckentyp", das heißt, die runden Hülsen bilden sich über dem Laub, sind gut zu sehen und lassen sich deshalb besonders leicht ernten
    • aus hübschen violetten Blüten wachsen in enormer Zahl lange, schlanke, zarte und besonders wohlschmeckende Hülsen heran
    • Bluevetta ist von Natur aus widerstandsfähig und robust
    • Bodenansprüche: vollsonniger, windgeschützter Standort; genügend Abstand; gedeihen auf jedem Gartenboden, wenn er humusreich, locker und ohne Staunässe ist
    • weil sie sich später über Knöllchen-Bakterien selber mit Stickstoff versorgen, brauchen sie nur wenig Düngung zum Start und kurz vor der Blüte
    • als Stickstoffsammler sind Bohnen ausgezeichnete Bodenverbesserer und passen gut in die Fruchtfolge; vermeiden Sie den Nachbau mit anderen Hülsenfrüchten
    • zur Blütezeit und danach beim Fruchtansatz dürfen die Bohnen nicht trocken stehen - also gründlich gießen, das steigert den Ertrag
    • Saatgut abgefüllt Wirtschaftsjahr 2014/2015; haltbar bis Januar 2017
  • Aktivitäten:
    • am 2. Juli überall da diese Bohnen nachgesteckt, wo Lücken in Buschbohnenreihen waren - entweder aufgrund von Schnecknfraß oder weil sie nicht aufgegangen waren: in den Tomaten-Bohnen-Beeten und den Buschbohnenbeeten zwischen Stangenbohnen-Zucchini/Kohlrabi-Beeten und Stangenbohnen-Weißkohl-Beeten; gegossen
    • am 5. Juli Bohnen in den drei Zeilen im Beet an der Hecke zwischen den Stangenbohnen-Kohlrabi- und Stangenbohnen-Weißkohl-Beeten, die erst später urbach gemacht worden waren, gesteckt; gegossen
    • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
    • am 13. Juli sind auch in den letzten drei nachgesäten Zeilen an der Hecke kleine Pflänzchen zu sehen

Fortsetzung Buschbohne "Berggold"

  • am 2. Juli Nachsaat mit Buschbohne "Bluevetta", wo Lücken waren
  • am 7. Juli im Tomaten-Buschbohnen-Beet mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Stangenbohnen "Blauhilde ohne Fäden"

  • am 3. Juli sind erste der im Kohlrabi-Beet nachgesäten Pflänzchen zu erkennen
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Kürbis "Hokkaido"

  • am 5. Juli auf die drei untersten neuen Beete nahe dem Gartenhäuschen ausgepflanzt - pro Beet ein Kürbis; im Idealfall kommen sie dort im nächsten Jahr wieder; auf dem mittleren Beet wachsen auch Kartoffeln aus dem Vorjahr wild wieder nach und außerdem wurden dort zwei Kohlrabi, die keinen anderen Platz hatten, mit ausgepflanzt
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 11. Juli ist zu sehen, dass alle drei Kürbisse massiv Schnecken ausgesetzt sind - unklar, ob die Pflanzen überleben werden
  • am 17. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Aussaat Stangenbohnen "Quedlinburger Speck"

  • Basisinformation: Mitte Mai bis Ende Juni; Abstand 100 cm x 60 cm[1]
    • Bodenansprüche: humoser, kalkhaltiger, nicht zu schwerer Boden mit gleichmäßiger Wasserversorgung
    • Phaseolus vulgaris, ohne Fäden, mittelfrühe Sorte; widerstandsfähig; hohe Erträge; Ernte August-September
    • lange, fast gerade, mittelgrüne, dickfleischige, rundovale Hülsen mit gutem Geschmack
    • Anhäufeln bei einer Höhe von ca. 10 cm ist zu empfehlen
    • Saatgut haltbar bis Januar 2018
  • Aktivitäten:
    • am 5. Juli 2015 auf zwei vorbereitete Beete zwischen Buschbohnen- und Kürbis-Beete gesät: drei Stangen auf das Beet an der Hecke (dort wachsen auch Kartoffeln wild aus dem Vorjahr), sechs Stangen auf das mittlere Beet Richtung Brombeeren in zwei Reihen mit Abstand von etwa 50 cm zueinander und jeweils 30 cm zum Wegbrett gesetzt; 8 Samen pro Stange im Kreis mit ca. 10 cm Radius gesteckt; gegossen; als Mischgemüse Kohlrabi gepflanzt
    • am 11. Juli erste Keimlinge sichtbar

Fortsetzung Zucchini

  • bis 5. Juli sind immer wieder Blüten verwelkt bzw. abgefallen, ohne dass es einen Fruchtansatz gibt; die Blätter und Stiele sind allerdings frisch und kräftig, kein Schneckenschaden erkennbar
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 17. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Fortsetzung Kohlrabi "Blauer Speck"

  • am 5. Juli ins unterste Stangenbohnen-Beet nahe dem Gartenhäuschen insgesamt 20 Kohlrabi als Mischgemüse zu Stangenbohnen (bzw. Kartoffeln/Kürbis) ausgepflanzt: 6 ins Beet ganz an der Hecke, 12 ins mittlere Beet, 2 ins darunter gelegene Beet mit Kürbis und wild wachsenden Kartoffeln
  • am 7. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt
  • am 17. Juli mit Brennesseljauche (Verhältnis 1:5) gedüngt

Aussaat Bohnenkraut "Satureja hortensis"

  • Basisinformation: April bis Mitte Juli; Ernte Juni bis September[1]
    • einjährig; Höhe ca. 50 cm; Bienenpflanze; Balkonpflanze
    • Bodenansprüche: sonniger Standort
    • Lichtkeimer - bei der Aussaat die Samen nur schwach mit Erde bedecken
    • Ökologische Saaten - Bingenheimer Saatgut - http://www.kultursaat.org
    • dient frisch oder getrocknet als Würze zu den grünen Bohnen und anderen Hülsenfrüchten, zum Einlegen von Gurken, zu Soßen und Pilzgerichten; dazu das frische Kraut zum Blühbeginn verwenden oder die getrockneten Pflanzenteile; weiterhin geeignet als Hausmittel gegen Husten und Verschleimung der Atemwege; fördert die Verdauung und Appetit; intensivste Würze bei Ernte zu Beginn der Blüte
    • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • in Kombination mit Bohnen
  • Aktivitäten:
    • am 7. Juli breitflächig auf unterstem Stangenbohnen-Kohlrabi-Beet nahe dem Gartenhäuschen zwischen Kürbisbeeten und Buschbohnenbeeten ausgesät, nachdem dort bereits gegossen worden war

Fortsetzung Petersilie "Mooskrause 2"

  • am 7. Juli sind einzelne kleine neue Pflänzchen zu sehen; die wenigen schon älteren Petersilienpflanzen sind bereits recht groß und wachsen gut

Fortsetzung Brennesseljauche

  • am 7. Juli erste Wanne mit Brennesseljauche verbraucht und zweite angefangen
  • am 17. Juli zweite Wanne mit Brennesseljauche verbraucht; neue Brennesseljauche in erster Wanne angesetzt und Zwiebel-/Knoblauchreste beigemengt

Fortsetzung Beerensträucher

  • am 11. und 13. Juli weitere rote und gelbe Himbeeren geerntet
  • am 17. Juli rote Johannisbeeren geerntet und verarbeitet


August

Wege freimachen

  • vermutlich waren die Beete zu eng gesetzt, denn die Wege sind teilweise zugewachsen; am 1. August Kartoffelbeet am Gartenrand mittels Pflöcken und Strick "eingedämmt"; das Gleiche am 2. August mit den Buschbohnen am Tomatendach begonnen

Fortsetzung Zucchini

  • am 1. August zwei erste sehr große Früchte geerntet; es scheint aber nur wenig weitere Fruchtansätze zu geben...


Fortsetzung Buschbohne "Berggold"

  • am 2. August erste Bohnen vorm Tomatendach geerntet


November

Apfelernte

  • sowohl direkte Ernte als auch Fallobstlesen; teilweise eingelagert, teils zu Apfelsaft, Apfelstückchen und Apfelmus verkocht
  • besonders schmackhafter Lagerapfel war der "Schweizer Orangenapfel"
  • "Ontario" ist eine eher saure Sorte, auch gut lagerfähig


Januar 2016

Pflanzung Haselnusssträucher

  • Aktivitäten:
    • am 1. Januar 2016 4 Pflänzchen zur Abgrenzung des Stellplatzes zum Nachbargrundstück hin eingepflanzt


Schlussfolgerungen für 2016

  • Umgraben und dabei Untergraben von Stroh bereits im Herbst 2015
  • Beete frühzeitig vorbereiten - mindestens einen Monat früher als dieses Jahr
  • Tomaten und Kohlrabi waren rechtzeitig gesät, alles andere hätte besser früher kommen sollen; Problem: Platz auf sonnigen Fensterbänken im Haus - mögliche Lösung: Gewächshaus zur Vorsaat mitnutzen?, ebenso Gartenhäuschen (dort aber Pflanzen hochstellen - z.B. auf Kisten - weil sie sonst schnell Schneckenopfer werden)
  • Kulturfolge beachten! - einiges darf 2016 nicht im selben Beet wieder wachsen
  • wenn möglich Schneckenzäune bauen; Schnecken morgens vor 6 Uhr und abends nach 20 Uhr ablesen, insbesondere unter den Wegbrettern, sonst sind einige Pflanzen schnell weg
  • größere Abstände zwischen Kohlrabipflanzen und von Tomaten, Kohlrabi, Buschbohnen und Kartoffeln zum Weg; kleinflächigere Parzellen, um Beete bequemer bearbeiten zu können - schwierig waren 2015 insbesondere die Kartoffeln zu erreichen
  • Kartoffelzeilen mit größerem Abstand und höheren Hügeln, weil Regen und Bewässerung viel wieder wegschwemmt
  • wenn Stangenbohnen mit Kartoffeln oder Kohlrabi kombiniert werden, sollten sie mehr Platz haben; beim Kohlrabi wäre es gut gewesen erst die Keimlinge der Bohnen abzuwarten und dann die Auspflanzung vorzunehmen, weil durch das späte Bohnenwachstum im ersten Kohlrabibeet diese Pflanzen Schwierigkeiten hatten ans Licht zu kommen