Termine:Tar Sands 2016: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Eine Fläche so groß wie die Schweiz wird derzeit von nahezu allen Ölkonzernen in der kanadischen Provinz Alberta "umgegraben"''', um an die ölhaltigen Tar Sands heranzukommen. Es handelt sich dabei nicht nur um sensible ökologisch wertvolle boreale Wälder und Feuchtgebiete, sondern überwiegend auch um das Land indigener Menschen. Von Anfang an, schon vor Jahrzehnten, als die ersten Versuche der Ölförderung aus den Tar Sands in industriellem Maßstab begannen, wurden die indigenen Communities ohne Kompensation enteignet und ihre "traditional lands", die viele kulturelle und historische Stätten beherbergen, verwüstet.
 
'''Eine Fläche so groß wie die Schweiz wird derzeit von nahezu allen Ölkonzernen in der kanadischen Provinz Alberta "umgegraben"''', um an die ölhaltigen Tar Sands heranzukommen. Es handelt sich dabei nicht nur um sensible ökologisch wertvolle boreale Wälder und Feuchtgebiete, sondern überwiegend auch um das Land indigener Menschen. Von Anfang an, schon vor Jahrzehnten, als die ersten Versuche der Ölförderung aus den Tar Sands in industriellem Maßstab begannen, wurden die indigenen Communities ohne Kompensation enteignet und ihre "traditional lands", die viele kulturelle und historische Stätten beherbergen, verwüstet.
  
Mit dieser Veranstaltung vom '''31. Oktober bis 6. November 2016''' im Projekthaus wollen wir für die Kampagne gegen die Tar Sands-Industrie tiefergehenden Informationen recherchieren und aufbereiten sowie Aktivitäten planen. Die Hintergründen, mit denen wir uns auseinandersetzen werden, umfassen ökologische und soziale Auswirkungen der Tar Sands, die Technologie, Klimaeffekte und Neokolonialismus. Dazu werden wir gemeinsam in Broschüren und Studien, Interviews und Internetseiten recherchieren, Informationen aufbereiten und Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema vorbereiten. Bei den Hintergrundrecherchen werden wir selbst viel über die Zusammenhänge und katastrophalen Auswirkungen der Ausbeutung dieser nichtkonventionellen Ölquelle lernen und gleichzeitig aktiv dagegen werden.
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Mit [http://janun.de/veranstaltungen/seminare_anmelden/tar_sands dieser Veranstaltung] vom '''31. Oktober bis 6. November 2016''' im Projekthaus wollen wir für die Kampagne gegen die Tar Sands-Industrie tiefergehenden Informationen recherchieren und aufbereiten sowie Aktivitäten planen. Die Hintergründen, mit denen wir uns auseinandersetzen werden, umfassen ökologische und soziale Auswirkungen der Tar Sands, die Technologie, Klimaeffekte und Neokolonialismus. Dazu werden wir gemeinsam in Broschüren und Studien, Interviews und Internetseiten recherchieren, Informationen aufbereiten und Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema vorbereiten. Bei den Hintergrundrecherchen werden wir selbst viel über die Zusammenhänge und katastrophalen Auswirkungen der Ausbeutung dieser nichtkonventionellen Ölquelle lernen und gleichzeitig aktiv dagegen werden.
  
 
'''Bitte meldet euch bis spätestens 21. Oktober 2016 an!''' Da es am 31. Oktober schon morgens losgeht, könnt ihr gern schon am 30. anreisen. Nach dem Seminar ist es möglich zum 7. November noch zu übernachten, da das Programm erst am Vorabend endet. Ein Großteil der Hintergrundmaterialien liegt in englischer Sprache vor, daher wird ein Teil der Recherchen in dieser Sprache erfolgen.
 
'''Bitte meldet euch bis spätestens 21. Oktober 2016 an!''' Da es am 31. Oktober schon morgens losgeht, könnt ihr gern schon am 30. anreisen. Nach dem Seminar ist es möglich zum 7. November noch zu übernachten, da das Programm erst am Vorabend endet. Ein Großteil der Hintergrundmaterialien liegt in englischer Sprache vor, daher wird ein Teil der Recherchen in dieser Sprache erfolgen.

Version vom 1. Juni 2016, 11:30 Uhr

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Tar Sands

Die dreckigste Form der Ölgewinnung

Eine Fläche so groß wie die Schweiz wird derzeit von nahezu allen Ölkonzernen in der kanadischen Provinz Alberta "umgegraben", um an die ölhaltigen Tar Sands heranzukommen. Es handelt sich dabei nicht nur um sensible ökologisch wertvolle boreale Wälder und Feuchtgebiete, sondern überwiegend auch um das Land indigener Menschen. Von Anfang an, schon vor Jahrzehnten, als die ersten Versuche der Ölförderung aus den Tar Sands in industriellem Maßstab begannen, wurden die indigenen Communities ohne Kompensation enteignet und ihre "traditional lands", die viele kulturelle und historische Stätten beherbergen, verwüstet.

Mit dieser Veranstaltung vom 31. Oktober bis 6. November 2016 im Projekthaus wollen wir für die Kampagne gegen die Tar Sands-Industrie tiefergehenden Informationen recherchieren und aufbereiten sowie Aktivitäten planen. Die Hintergründen, mit denen wir uns auseinandersetzen werden, umfassen ökologische und soziale Auswirkungen der Tar Sands, die Technologie, Klimaeffekte und Neokolonialismus. Dazu werden wir gemeinsam in Broschüren und Studien, Interviews und Internetseiten recherchieren, Informationen aufbereiten und Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema vorbereiten. Bei den Hintergrundrecherchen werden wir selbst viel über die Zusammenhänge und katastrophalen Auswirkungen der Ausbeutung dieser nichtkonventionellen Ölquelle lernen und gleichzeitig aktiv dagegen werden.

Bitte meldet euch bis spätestens 21. Oktober 2016 an! Da es am 31. Oktober schon morgens losgeht, könnt ihr gern schon am 30. anreisen. Nach dem Seminar ist es möglich zum 7. November noch zu übernachten, da das Programm erst am Vorabend endet. Ein Großteil der Hintergrundmaterialien liegt in englischer Sprache vor, daher wird ein Teil der Recherchen in dieser Sprache erfolgen.

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